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28
August 2019

Das Teamrennen der 2. Triathlon Bundesliga Süd in Viernheim stand unter keinen guten Stern. Ersatzgeschwächt gingen die Männer des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim an den Start und wurden 15.

Foto: Im Teamsprint in Viernheim reicht es für die Griesheimer Mannschaft für Rang 15 (c) Claudia Koch 

Für die Mannschaft des REA Card Triathlon Team TuS Griesheim verlief das vierte von fünf Rennen der 2. Triathlon Bundesliga Süd alles andere als optimal. Schon vor dem Rennen, hatten die Südhessen zu kämpfen. „Wir haben viel in Bewegung gesetzt, um überhaupt starten zu können. Leider sind wir aktuell vom Verletzungs- und Krankheitspech verfolgt“, sagte Claudia Koch, die die Mannschaft in Viernheim betreute. So sprang beispielsweise Mitteldistanz-Spezialist Phillip Becker ein und ermöglichte so dem TuS-Quartett überhaupt den Start. Angeführt wurde die Mannschaft von Marius Overdick, der nach langer Verletzungspause, seinen Saisoneinstand in der 2. Triathlon-Bundesliga Süd gab. Marius Welte und Leon Weber komplettierten das Team.

Foto: Taktgeber Marius Overdick führt die Mannschaft an (c) Claudia Koch 

Im Teamsprint, wo es vor allem, um eine homogene Mannschaftsleistung geht, verloren die Griesheimer schon beim Schwimmen viel Zeit, auf die besten Teams. Beim Wechsel, dann der nächste Rückschlag. „Phillip hatte dann noch ein plattes Hinterrad. Das musste gewechselt werden. Danach hatte er nur noch zwei Gänge zur Verfügung“, beschrieb Koch den Beginn des Radfahrens. Beim abschließenden Laufen kämpfte das Quartett, doch am Ende überquerten sie als 15. Team die Ziellinie. „Am Ende war nicht mehr drin. Immerhin waren wir am Start“, bilanzierte Koch. Durch das Ergebnis in Viernheim rutschten die Griesheimer vor dem letzten Rennen in Baunatal am kommenden Wochenende auf den siebten Tabellenplatz. Diesen wollen die TuS-Triathleten beim Teamsprint in Nordhessen verteidigen und die Saison doch noch positiv beenden.

05
August 2019

Am Ende einer spannenden 1. Triathlon-Bundesliga Saison landeten die Männer des REA Card Triathlon Teams TuS Griesheim auf dem zehnten Tabellenplatz. In Berlin holten sie zum Abschluss Rang zwölf.

Foto: Wilhelm Hirsch läuft als Erster aus dem Wasser (c) DTU/Petko Beier

Das Finale der diesjährigen 1. Triathlon-Bundesliga Saison war ein großes Spektakel. Eingebettet in die Finals, den deutschen Meisterschaften von zehn Sportarten in Berlin, schwammen, fuhren und liefen die Triathleten unter den Augen ganz Sportdeutschlands. Für die Männer des REA Card Triathlon Teams TuS Griesheim ging es darum, den Platz unter den besten zehn Mannschaften Deutschlands, zu verteidigen. Mit Wilhelm Hirsch, Fabian Reuter, Scott McClymont, Torben Koch und Jesse Hinrichs, brachte der TuS bewusst nur deutsche Athleten an den Start. „Wir wollten den jungen deutschen Athleten die Chance geben, sich zu präsentieren“, sagte Michael Vogt, zusammen mit Olaf Koch Sportlicher Leiter der Bundesligamannschaft.

Dies gelang vor allem Wilhelm Hirsch. Der gebürtige Hallenser erwischte am Strandbad Wannsee einen hervorragenden Start. Im seichten Wasser sprintete er der Konkurrenz davon. „Ich habe mich schon beim Einschwimmen sehr gut gefühlt. Das Schwimmen hätte nicht besser laufen können“, sagte Hirsch. Eingefangen von den Fernsehkameras verließ der Sportler des TuS als erster Athlet den Wannsee und bewältigte die 100 Treppenstufen zur Wechselzone, gefolgt von den Top-Favoriten um Jonas Schomburg, Linus Stimmel und Valentin Wernz. Fabian Reuter und Scott McClymont kamen im zweiten Pulk aus dem Wannsee gelaufen. Mit rund 30 Sekunden Rückstand gingen sie auf die 21,6 Kilometer lange Radstrecke. „An der Treppe habe ich noch einmal alles gegeben, um sicher in die Verfolgergruppe zu kommen. Das habe ich geschafft“, sagte Reuter. Im dritten Teil des Feldes befanden sich die weiteren TuS-Athleten Torben Koch und Jesse Hinrichs. „Beim Start bin ich im Wasser gestützt. Da habe ich wertvolle Sekunden verloren. Leider ist mir auch noch beim Radfahren die Kette abgesprungen. Damit habe ich die Gruppe verpasst“, sagte Hinrichs über den Start seines Rennens.  

Auf dem Rad verhielten sich alle TuS-Athleten clever und geschickt. Vor allem auf dem verwinkelten Kurs am Olympiastadion und vor der Wechselzone positionierten sich die Athleten im vorderen Teil der Gruppe, um Stürze aus dem Weg zu gehen. Zeitlich holte die Verfolgergruppe im Reuter und McClymont auf die Führenden leicht auf. „Am Anfang haben alle Athleten gut zusammengearbeitet. Leider zogen ab der Mitte der Strecke nicht mehr alle mit“, fasste Hirsch, der in der 16 köpfigen ersten Gruppe fuhr, das Geschehen zusammen. 25 Sekunden vor den Verfolgern ging der Griesheimer vom Rad auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke. Dort konnte der Hallenser das Tempo nicht mehr mitgehen und fiel zurück. „Beim Laufen kam ich leider gar nicht rein. Ich hatte einfach keine guten Laufbeine“, sagte Hirsch. Noch schlimmer erging es McClymont. Der Griesheimer war beim Wasserausstieg umgeknickt und musste das Rennen nach wenigen hundert Metern auf der Laufstrecke beenden. „Beim Radfahren habe ich noch gedacht, dass es geht. Aber beim Laufen musste ich aufgeben“, erklärte McClymont.

Foto: Fabian Reuter auf dem Weg nach vorne (c) Claudia Koch 

Einen guten Lauf hingegen erwischte Fabian Reuter. Aus der Verfolgergruppe hinaus sammelte er einige Sportler von vorne ein und beendete das Rennen nach 56:25 Minuten als 30. „Beim Laufen bin ich all out gegangen. Dadurch lief es sehr gut. Es war ein tolles Erlebnis, vor den vielen Zuschauern und dieser tollen Kulisse einen Wettkampf zu absolvieren. Es war ein unglaubliches Event“, sagte Reuter. Elf Sekunden nach Reuter kam Hirsch ins Ziel. Nach seinem hervorragenden Start landete er unterm Strich auf Rang 32. Abgerundet wurde das Ergebnis von Jesse Hinrichs auf Platz 66 und Torben Koch auf Rang 67. „Leider haben wir in unserer Gruppe zu viel Zeit auf dem Rad verloren. Beim Laufen hatte ich dann große Probleme im Fuß“, analysierte Koch.

Mit dem zwölften Rang in der Tageswertung landeten die Griesheimer Männer auf dem zehnten Tabellenplatz im Gesamtklassement. Dabei blickte Michael Vogt mit einem lachenden und einen weinenden Auge zurück auf die vier Rennen 2019: „Am Ende ist der zehnte Platz genau in dem Bereich unseres Saisonziels. Ärgerlich ist nur, dass wir nach dem tollen Saisonstart eine bessere Platzierung knapp verpasst haben. Mit nur zwei Punkten mehr, wären wir auf dem sechsten Platz ins Ziel gekommen. Aber die Entwicklungsrichtung der Jungs stimmt“, fasste Vogt die Saison zusammen.

Foto: Die Männermannschaft am Ende des Rennens (c) Claudia Koch 

05
August 2019

Die Frauen des REA Card Triathlon Teams TuS Griesheim haben es geschafft. Erstmals seit 2012 standen sie am Ende einer Bundesligasaison auf dem Podest. Der sechste Rang in Berlin reichte für Bronze.

Foto: Annika Koch auf dem Weg zum Ziel (c) Claudia Koch 

Beim Finale in Berlin haben die Triathletinnen in des TuS Griesheim den dritten Tabellenplatz in der 1. Triathlon Bundesliga verteidigt. Das Trio Annika Koch, Jule Behrens und Friederike Willoughby holten mit dem sechsten Platz in der Tageswertung die notwendigen Zähler für den Verblieb auf dem Podium. „Die Saison war sehr erfreulich. Mit geschlossenen Mannschaftsleistungen und gleichmäßig guten Leistungen haben wir das Podest geholt“, blickte Michael Vogt, Sportlicher Leiter der Bundesligamannschaft des TuS Griesheim, auf die Saison zurück.

Beim letzten Rennen der Bundesliga-Saison 2019, welches im Rahmen der Finals Berlin stattfand, war Annika Koch die schnellste TuS-Athletin. Die 20-Jährige legte schon am Start den Grundstein für eine vordere Platzierung. Beim Reinlaufen durch das flache Wasser des Wannsees distanzierte sie ihre Kontrahentinnen. „Die Schwimmstrecke kam mir mit den Laufstrecken entgegen. Auch wenn es an der Boje sehr eng war, war das ein gutes Schwimmen“, sagte Koch. Als 16. Sportlerin verließ sie das Wasser. In der Verfolgergruppe versuchte Koch, nach vorne zu arbeiten. Doch die Wechsel in der Führung passten nicht und somit verloren die Athletinnen Sekunde um Sekunde auf die Führenden. „Das war sehr ärgerlich. Wir haben einfach nicht gut zusammengearbeitet“, sagte Koch. Am Ende stieg sie mit 1:40 Minuten Rückstand vom Rad.

Foto: Friederike Willoughy führt ihre Radgruppe über die Runden im Olympiapark (c) Claudia Koch

In der zweiten Radgruppe saßen mit Jule Behrens und Friederike Willoughby die beiden weiteren TuS-Athletinnen. Nachdem sie im Mittelfeld aus dem Wasser kamen, versuchte auch sie Zeit nach vorne gut zu machen. „Das Radfahren war sehr gut. In der Gruppe bin ich nach vorne gefahren und habe mich perfekt positioniert. Damit bin ich zufrieden“, erklärte Willoughby, die zusammen mit Behrens rund 2:30 Minuten nach den Führenden vom Rad sprang.

Beim Laufen unterstrichen auf Griesheimer Seite Koch und Behrens ihre bestechende Form. Beide Sportlerinnen machten Plätze gut und liefen unter dem Beifall der Zuschauer im Olympiapark nach vorne. Mit der fünften Laufzeit von 16:19 Minuten lief Annika Koch als zehnte Sportlerin der Bundesliga und Sechste der Deutschen Meisterschaften der Elite ins Ziel. Jule Behrens verbesserte sich nach dem Radfahren noch auf Rang 20. „Schon beim Radfahren habe ich gemerkt, dass ich nicht die besten Beine hatte. Dafür war der Lauf hinten raus in Ordnung“, blickte Behrens auf ihr Rennen zurück. Die Ligadebütantin des TuS Griesheim freute sich nach der Siegerehrung mit dem Team zusätzlich über den sechsten Platz in der Einzelwertung der Bundesliga-Saison 2019. „Jule hat in ihrer ersten Saison überzeugt und gezeigt, dass sie absolut in die Bundesliga gehört“, freute sich auch Michael Vogt über das Resultat des Bundesliga-Rookie.

Foto: Jule Behrens in der zweiten Wechselzone (c) Claudia Koch 

Abgerundet wurde das Finale durch den 46. Platz von Friederike Willoughby, die damit den sechsten Rang in der Tageswertung und den Podestplatz des Teams sicherte. Am Ende blickten die Damen auf eine erfolgreiche Saison 2019 und ein beeindruckendes Erlebnis zurück. „Es war beeindruckend, vor so einer Kulisse zu starten. Das habe ich noch nie erlebt“, sagte Willoughby.

Foto: Strahlende Gesichter auf dem Podest (c) Claudia Koch 

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