Während auf Hawaii die Spannung vor der Ironman-WM 2019 steigt, haben sich Katharina Grölz und Phillip Becker in Barcelona mit jeweils persönlichen Bestzeiten das Ticket zur WM 2020 gesichert.  

Foto: Die Qualifikation ist geschafft - Katharina Grölz und Phillip Becker können für Kona 2020 planen (c) privat

Mit persönlichen Bestzeiten haben sich Katharina Grölz und Phillip Becker für die Ironman-Weltmeisterschaften 2020 auf Hawaii qualifiziert. In Barcelona erwischten die beiden TuS-Triathleten einen hervorragenden Wettkampf. Dabei setzte sich Grölz nicht nur gegen ihre Kontrahentinnen durch, sondern musste auch mit Rückschlägen kämpfen. „Ein Mann hat kurz vor mir seinen Schwimmstil umgestellt. Auf einmal schwamm er Brust und ich habe einen harten Tritt ins Gesicht bekommen“, blickte die Griesheimerin zurück. Auch auf dem Rad schien sie vom Pech verfolgt. Eine fragwürdige fünf Minuten Zeitstrafe warf sie zurück. Doch trotz dieser Schwierigkeiten blieb Grölz fokussiert und brachte ihr Rennen zu einem positiven Ende. Mit einer Zeit von 9:51:48 Stunden gelang ihr eine persönliche Bestzeit und, mit dem zweiten Rang in ihrer Altersklasse, die Qualifikation für Hawaii: „Ich bin total glücklich über die Qualifikation“, freute sich Grölz.

Ebenfalls freute sich Phillip Becker. Bei hervorragenden Rennbedingungen in der katalanischen Hafenstadt zeigte Becker von vorne bis hinten ein sauberes Rennen. Er positionierte sich schon nach dem Start in der Führungsgruppe seiner Altersklasse und kam nach 8:58:06 Stunden ins Ziel. Damit knackte der Griesheimer zum ersten Mal die Marke von neun Stunden. „Vor allem das Radfahren war heute sehr gut. Ich habe den Schnitt bei 41 Kilometer pro Stunde halten können“, freute sich Becker, der ebenfalls als Zweitplatzierter seiner Altersklasse auf das Podest stieg.

Einen enttäuschenden Tag erlebte hingegen der dritte Griesheimer Starter. Peter Schultheis blieb beim Rennen hinter seinen Erwartungen und verpasste mit einer Zeit von 9:40:19 Stunden die Top Ten seiner Altersklasse. „Es war nicht mein Rennen. Ich hatte schon schwere Beine, aber in der letzten Wettkampfstunde ging gar nichts mehr. Da war ich chancenlos“, beschrieb Schultheis seinen Wettkampf.