Beim European Cup im ukrainischen Dnipro hat Annika Koch ihre gute Form bestätigt. Im Rennen der Damen verpasste sie knapp das Podest und wurde Vierte. Bei den Männern kam Fabian Reuter auf Rang 46.

Foto: Fabian Reuter und Annika Koch vertraten die Deutsche Triathlon Union in der Ukraine 

Am Ende eines spannenden Rennens freute sich Annika Koch über ihren zweiten Top-Ten-Platz in einem European Cup innerhalb eines Monats. Eine Woche nach dem fünften Rang beim Bundesligaauftakt im Kraichgau, bestätigte sie mit Rang vier ihre hervorragende Form. Dabei musste die Griesheimerin nach dem Schwimmen erneut eine Aufholjagd starten. Mit knapp 40 Sekunden auf die Führende Julia Brykina aus Russland stieg Koch aus dem kalten Wasser. Auf dem Rad begann die junge Deutsche mit der Aufholjagd, doch die Kontrahentinnen machten ihr das Leben schwer. „In der Radgruppe wurde sehr schlecht zusammengearbeitet. So konnten wir kaum Zeit gutmachen“, beschrieb Koch die 20 Radkilometer. Doch die 20-Jährige zeigte beim Laufen eine hervorragende Leistung. Nach und nach schob sie sich über die fünf Kilometer Plätze nach vorne. Mit der zweitbesten Laufzeit des Tages fehlten ihr am Ende nur zehn Sekunden auf Bronze. Mit einer Zeit von 58:47 Minuten überquerte Koch die Ziellinie.

Motiviert ging auch Fabian Reuter in das Rennen in der Ukraine. Nach zwei starken Rennen der vergangenen Wochen wollte der Griesheimer in Dnipro seine aufsteigende Tendenz bestätigen. Doch schon beim Schwimmen hatte Reuter Probleme und fiel hinter das Hauptfeld zurück. So wechselte er abseits der Gruppen auf das Rad. „Mit einem Schweizer Athlet versuchten wir, in wechselnder Führungsarbeit den Anschluss wiederherzustellen. Wir investierten viel, verloren aber dennoch gegenüber der großen Gruppe“, erklärte Reuter. Mit dem daraus resultierenden Abstand auf das Hauptfeld blieb eine nennenswerte Verbesserung des Resultats auf den abschließenden fünf Laufkilometern aus. Am Ende beendete Reuter als 46. Sportler das Rennen. Dennoch blickt der Griesheimer nach vorne. „Nach meinen letzten beiden erfolgreichen Rennen stellte dieses Ergebnis eine schwere Enttäuschung da. Ein kleines Tief nach den letzten Höhen ist aber letztendlich Teil unseres Sports“, sagte Reuter.

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